KI in der interkulturellen Trauer- und Hospizarbeit.

Beschreibung

Mit Golrokh Esmaili
Chancen, Grenzen und Möglichkeiten.

WS Nr. 14 (aufpreispflichtig)

Künstliche Intelligenz begegnet uns zunehmend auch in den sensibelsten Bereichen des Lebens – in Abschied, Trauer und Begleitung. Gerade in interkulturellen Kontexten kann sie wertvolle Unterstützung bieten: Übersetzungstools erleichtern Gespräche mit Familien, KI liefert kultursensibles Hintergrundwissen und hilft, passende Worte, Rituale oder Gruppenimpulse zu finden. So kann Technologie dazu beitragen, Zugänge zu schaffen und Fachkräfte im Arbeitsalltag zu entlasten.

Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wo liegen die realen Chancen dieser neuen Werkzeuge – und wo beginnen ihre Grenzen? Wie nutzen wir KI verantwortungsvoll, ohne kulturelle Vielfalt zu vereinfachen oder menschliche Nähe zu ersetzen?

Der Workshop bietet einen praxisnahen Einblick in hilfreiche Anwendungen von KI in der kultursensiblen Trauer- und Hospizarbeit: verständlich, niedrigschwellig und mit konkreten Beispielen. Ein Raum für Orientierung, Reflexion – und die Frage, wie Technologie gute Begleitung stärken kann.

Max. 30 Teilnehmende

Zielgruppe: Begleitende aus den Bereichen Trauer, Soziale Arbeit, Bestattung, Psychologin, Coaching.

11. April 2026 | 13.30 – 15.00 Uhr | Workshopraum 2 | Kongressticket + Registrierung erforderlich

Details

Datum und Uhrzeit

11. April 2026,
13:30 Uhr

Veranstaltungsort

Messe LEBEN UND TOD

Hallo 5
Findorffstraße 101
Bremen

Mehr über das Buch

Interkulturelle Impulskarten

Diese Karten öffnen Räume für Gespräche über Glaube, Gefühle, Vielfalt, Leben und Abschied.

Autor:innen

Golrokh Esmaili

Golrokh Esmaili ist staatlich anerkannte Erzieherin, Journalistin und zertifizierte Trauerbegleiterin. Sie arbeitet als Projektkoordinatorin im Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln und als Redakteurin bei KÄNGURU Stadtmagazin für Familien in Köln Bonn.

Als Mitgründerin des Trostteams begleitet sie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen – mit besonderem Fokus auf interkulturelle Perspektiven in der Trauerarbeit.

Sie kuratiert Kunst- und Filmprojekte an den Schnittstellen von gesellschaftlichem Wandel, Erinnerungskultur und Menschenrechtsaktivismus. Dabei schafft sie Räume für Austausch, Teilhabe und Begegnung.

Geboren im Iran und mit eigener Migrationsgeschichte in Deutschland aufgewachsen, bringt sie vielfältige Perspektiven zusammen und baut Brücken zwischen Kulturen, Sprachen und Lebenswelten.

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